Den Pamir rausholen

Etwas grinsen muss ich ja schon, wenn ich uns Erwachsene auf der Strasse, auf Plätzen, im Zug oder auch Zuhause mit knalligen Pamirs vorstelle. Ja genau – Gehörschutz meine ich. Oft sehe ich kleine Kinder, die solch ein Ding tragen, wenn es laut wird. Macht ja durchaus auch Sinn. Mit Pamir meine ich also nicht das Hochgebirge in Zentralasien.

Vielleicht würde es Sinn machen zu den ausleihbaren Powerbanks am Kiosk auch Pamirs ins Sortiment zu nehmen, wenn Kinder in der Nähe sind und wir uns von ihrem Spiel gestört fühlen…

Ob ich wohl den Kindergartenlehrpersonen, die in Kürze den Kurs zum Spielzeugfreien Kindergarten besuchen, den Pamirtipp geben soll? So könnten sie ungestört das fleissige Treiben im Kindergarten beobachten.

Vielleicht wäre es ja ganz praktisch, wenn wir Erwachsenen nicht immer alles mitbekommen und die Kinder Raum für sich hätten! Und wer sich gegen den Pamir entscheiden würde, hörte dann nur noch Kinderspiel ohne all die nörgelnden und kritisierenden Ermahnungen von sich sorgenden Eltern.

Vielleicht wäre ja Pamir rausholen gar nicht so schlecht!

Doch wie komme ich darauf? Zu diesem Gedankenspiel hat mich ein Blog von Margrit Stamm gebracht. Er trägt den Titel: Der Ärger mit dem Lärm spielender Kinder.

 

Susanne Wasserfallen – heute mit nicht ganz ernst gemeinten Gedanken und einem Merci für die anregende Kolumne

 


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2018-08-16T12:34:51+00:00

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