Steine gegen Schaukel

Gestern war ich mit meinem Gotte-Bueb auf dem Spielplatz. Zuerst gings auf die Schaukel. Das Interesse daran war schnell vorbei – die Sonne hat geblendet. Wir haben uns in den Schatten gesetzt. Da hatte es Steine: grosse, kleine, feine. Die Steine haben dem 20-monatigen Jungen gefallen. Sie aufheben, mir zeigen und wieder fallen lassen. Die Steine haben ganz unterschiedlich geklungen. Auf dem Boden hatte es ein paar Blätter einer Linde. Wir haben ein paar Blätter aufgelesen und getauscht. Sie in die Hand gelegt, diese geschlossen und weg war das Blatt. Etwas später spazierten wir herum. Ein Busch hat das Interesse meines Gotte-Buebs geweckt. Mit seinen Fingern berührte er den Busch. Uiii, stachelig! Was ist denn das? Um den Busch herum hatte es Holzschnitzel. Mein Gotte-Bueb hat sich einen Schnitzel ausgewählt. Mit diesem in der Hand ging das Spiel weiter…

 

Heute im Büro

Meine Kollegin zeigt mir einen Artikel aus der Sonntagszeitung vom 8. Juli 2017 – Die kindgerechte Stadt braucht keine Spielplätze – so lautet der Titel. Ja, genau denke ich mit einem Lächeln und erinnere mich an gestern. Ein Holzschnitzel, ein paar Steine und Blätter haben zum Spiel geführt und nicht die Schaukel das eigentliche Spielgerät.

 

Susanne Wasserfallen – hat heute mit der Bildbearbeitung gespielt.

Artikel: Die kindgerechte Stadt braucht keine Spielplätze


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2017-07-13T13:42:14+00:00

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