Ich bin gut ins Projekt gestartet. Ich habe am ersten Tag die Geschichte „der Tisch, die drei Stühle und der Hocker“ erzählt und erklärte den Kindern, dass wir unsere Spielsachen in die Ferien schicken, sodass unsere Möbel nicht traurig werden (wie in der Geschichte). Die Kinder waren so euphorisch, dass sie gleich beginnen wollten mit wegräumen. Wir haben uns dann geeinigt, dass wir jetzt jeden Tag abstimmen, was weg kommt. Denn jetzt, wo der „Büechliecke“, das Puppenhaus und der „Maliecke“ weg sind, merken die ersten Kinder, was das Wegräumen für Konsequenzen hat. Die meisten der Kinder freuen sich trotzdem immer noch sehr, wenn alles weg ist. Nur drei bis vier Kindern ist es nicht ganz wohl dabei.

Es ist spannend zu sehen, wie sich die Dynamik in meiner Klasse innerhalb der kurzen Zeit verändert. Zudem finde ich es auch interessant zu sehen, wie jeder von uns vier Kindergärten das Projekt anders umsetzt.

 

Eine Kindergartenlehrperson aus dem Aargau